Low-Light Cam? No-Light Cam!

Dass der Sensor der Nikon D4 in Sachen High-ISO-Perfomance Maßstäbe gesetzt hat, konnte ich währen der Touren, auf denen ich diese Kamera als Mietgerät mit mir führte, zur Genüge bewundern. Dass der Sensor der Nikon Df diesem kaum nachstehen dürfte, war zu vermuten.  Der in der letzten Woche erschienene DxO-Mark-Test bestätigt nun, was sich abgezeichnet hat: in Situationen mit wenig Licht legt die Df gegenüber der D4 nochmal ein Quäntchen nach und punktet etwas besser. Das ist interessant in der Theorie der Tests - und allemal beeindruckend in der Praxis.

Ich habe gestern beim Knipsen am Weihnachtsmarkt mal die Auto-ISO-Funktion komplett von der Leine gelassen (maximal erlaubte Einstellung: Hi 4 - ISO zweihunderttausendirgendwas). Die Ergebnisse sind wirklich faszinierend - insbesondere wenn man bedenkt dass sie mit einer (gegenüber der D4) kleinen und leichten Kamera entstanden sind, die allenfalls durch ihren analogen Touch und die nächtliche Abwesenheit eines Blitzgeräts auffällt und dadurch bisweilen für mitleidig-irritierte Blicke sorgt.

Anbei ein paar Beispielbilder, anlassgerecht als JPEGs in "normaler" Qualität fotografiert - auch die Rauchunterdrückung war auf "normal" eingestellt.
Die Fotos sind nur fürs Famillienalbum, das ist klar - aber gut zu wissen, in welche Grenzbereiche man diese Kamera treiben kann, wenn es mal drauf ankommt.

Nachtrag:
Nicht zu vergessen: der Autofocus muss ja auch noch irgendwie mitspielen, denn an manuelles Scharfstellen möchte ich in solchen Situationen gar nicht erst denken.
Meine Erfahrung von gestern: sobald man dem AF der Nikon Df in der Dunkelheit ein kleines bisschen Rest-Kontrast anbietet, stellt die Kamera schnell und sicher scharf. In dieser Disziplin schlägt sie die AF-Module aus der Vorgänger-Generation (wie zB. die der Nikon D3x, D700, etc.) klar.